„etwas – mehr – im – Kopf“ – Episode 9

EPISODE NEUN Alena Voß geht gerne zur Schule. Sie ist auch gut in der Schule. 2020 macht sie ihr Abitur. Davor hat sie großen Respekt. In ihrem Podcast spricht Alena über ihren Schulwechsel. Sie sieht sich selbst als Beispiel für eine gescheiterte Inklusion. Nach der Grundschule ging sie auf eine Realschule. 2016 wechselte Alena mitten in der 10. Klasse die Schule. Grund dafür war ein Problem mit ihrer Hand, weshalb sie diese nur sehr eingeschränkt belasten durfte. Die Arbeit mit einem Laptop sollte Abhilfe schaffen. Doch da die Mitschüler Alena dadurch bevorteilt sahen, wechselte sie auf die Anna-Freud-Schule in Köln. Das ist eine Schule für körperlich und motorisch eingeschränkte Schüler. Alena Voß ist sehr froh darüber, dort ihr Abitur machen zu können. Sie erhält dort ihrer Behinderung entsprechende Nachteilsausgleiche: Sie hat beispielsweise etwas mehr Zeit für ihre Klausuren. Alena spricht auch über ihre Zukunftspläne: