„Die krebskranke Gründerin von sportsforcharity wird die „BartLena“-Stiftung gründen.“

Mit der Stiftung soll jedem krebskranken Kind bzw. Jugendlichen der Zugang zu außermedizinischer Begleittherapie, wie Kunsttherapie, ermöglicht werden.

Karen Harmsen († 2018) formulierte die Bedeutung der Kunsttherapie einst sehr prägnant: „Die Patienten befinden sich in einer Ausnahmesituation, in der Worte oft nicht ausreichen, um die Erlebnisse und Gefühle auszudrücken.“

Wir haben während der stationären Klinikaufenthalte die großartige Wirkung von Kunsttherapie, auch als Familie, selber erfahren dürfen. Daher ist es unser Ziel, diese Therapieform jedem Kind, jedem Jugendlichem und jeder Familie zugänglich zu machen. Die Kunsttherapie wird in der Regel nicht von der Krankenkasse getragen und ist i. d. R. (wie an der Uni-Klinik Köln) eine Drittmittelstelle. Hier wird diese Stelle vom Elternverein finanziert. 

Die Kunsttherapie ist eine sehr hoch individuelle Therapieform die als Gruppen- und/oder Einzeltherapie stattfindet. Sie kann sogar im Isolationszimmer durchgeführt werden. Gerade hier bietet diese Form der Therapie eine sehr gute Unterbrechung im Klinikalltag.

Der Ursprung des Namens hat eine traurige Geschichte, denn der Großvater Bart verstarb an Leberkrebs im Jahr 2017. Im selben Jahr wurde bei der Gründerin Alena Voß ein  Gehirntumor diagnostiziert. 

Ein geplantes Projekt der BartLena-Stiftung ist die Kunsttherapie@Home. Hierbei soll die Kunsttherapie nach einem Klinikaufenthalt mit nach Hause transportiert werden und einen Anschluss an die stationäre Therapie ermöglichen.  Sie hilft den Kindern mit ihrer belastenden Situation im Alltag umzugehen. Wissenschaftlich begleitet soll das Projekt von der Uniklinik Köln sowie der Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg.

Unter Kunsttherapie@Home kann man sich folgendes vorstellen: jedes Kind soll eine Kunstbox bekommen, in der die Utensilien seiner Lieblingsart der Kunst vorhanden sind. Nach dem ersten Aufenthalt in der Klinik bei der das Kind Kunsttherapie bekommen hat erhält jedes Kind diese individuelle Kunstbox, welche bei jedem neuen Besuch mitgebracht werden kann. So kann das kranke Kind mit seinen eigenem Material arbeiten. In der Zeit zuhause kann mit der Box auch gearbeitet werden um den Alltag mit einer Krebsdiagnose zu meistern. Therapeutisch begleitet werden die zu Hause entstanden Bilder bei dem nächsten Aufenthalt in der Klinik.

Isolationszimmer: Auf jeglichen Onkostationen gibt es Zimmer welche abgeriegelt werden können, um Kindern mit schwachen Immunsystemen Schutz zu gewährleisten. In dieser Zeit können Kinder nur wenig Besuch empfangen und können den Raum nicht verlassen, daher ist die Kunsttherapie@Home auch dort wichtig als Unterbrechung des Alltages.

Tom GrossBartLena For Charity