Mein Praktikum bei Sportsforcharity

Mein Praktikum bei Sportsforcharity 

Zuerst einmal zu mir, mein Name ist Julian Denzin, ich bin 23 Jahre alt und habe ein 7-wöchiges Praktikum bei Sportsforcharity im Rahmen meines Studiums an der deutschen Sporthochschule Köln gemacht. Ich studiere den B.A. Sport und Gesundheit in Prävention und Therapie und da sich Sportsforcharity auch generell mit dem Thema Gesundheit beschäftigt, hat das gut gepasst.

In diesem Beitrag werde ich euch etwas über meine Zeit dort berichten und welche Aufgaben ich hatte und wie mein Tagesablauf war. 

Einer meiner ersten Aufgaben war es einen Trainingsplan für den Aktivraum zu erstellen. Der Gedanke dahinter ist, dass sich Mitarbeiter in den Pausen körperlich Betätigen könne, ohne durchgeschwitzt zum nächsten Meeting gehen zu müssen. Der Trainingsplan beinhaltet Kraftübungen, um die Muskulatur zu stärken, die Haltung zu verbessern und auf die langen Tätigkeiten im Sitzen vorzubereiten. Außerdem habe ich auch noch einen Plan mit Yoga, beziehungsweise Dehnübungen, entworfen. Denn bei langem Sitzen verkürzen oft die vorderen und hinteren Muskelketten im Rumpfbereich, die Hüftbeuger und hintere Beinmuskulatur. Das Dehnen hilft die Muskeln, Sehnen und Bänder zu dehnen und zu kräftigen. Zudem schriebe ich auch einen Trainingsplan zur Muskelkräftigung für den gesamten Körper mit Bändern und einen Plan für Spinning, um Fett abzubauen. Nachdem ich diese Aufgabe erfolgreich gemeistert hatte, ging ich zu meinem nächsten Punkt auf der To Do List über. 

Da Sports for Charity regelmäßig Inhalt für ihre Beiträge braucht, schrieb ich als nächstes Blog-Beiträge. Themen waren das „alles oder nichts-Gesetz“, die Superkompensation, gesunde Ernährung (in Bezug auf Mikro- und Makronährstoffe), auf was man bei der Trainingsplanung achten sollte, Grundlagenwissen zum Triathlon, warum Abwechslung im Sport wichtig ist und wie man den Kalorienverbrauch berechnet. 

Danach folgte eine Konzeptplanung in Bezug auf Betrieblichem Gesundheitsmanagement. Ich recherchierte, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit man von den Krankenkassen für den entsprechenden Kurs gefördert wird, welche Inhalte und Bedingungen die Kurse erfüllen müssen und welche Strukturen im Unternehmen herrschen müssen. Nachdem ich auch diese Aufgabe erledigt hatte, kümmerte ich mich um die App. Ich recherchierte, wie man den Kalorienverbrauch in Zusammenhang mit der Herzfrequenz berechnet. Der ursprüngliche Plan war, die Herzfrequenz während der Belastung zu messen. Durch die MET (Metabolic Equivalent of Tasks) weiß man wie hoch der Kalorienverbrauch bei einer bestimmten Belastung und somit Watt Zahl ist. Das gestaltete sich aber sehr schwer, da die Herzfrequenz an sich nichts über den Stoffwechsel, beziehungsweise darüber welche Nährstoffe gerade im Körper verstoffwechselt werden, aussagt. Deshalb haben wir uns schlussendlich dazu entschieden eine bereits vorhandene Formel zu verwenden. Bei dieser Formel kann man durch die Angabe von Geschlecht, Gewicht und Herzfrequenz den Kalorienverbrauch berechnen. Wie genau die Forscher auf diese Werte gekommen sind? Frag mich nicht. Aber sie scheint zu funktionieren. 

Das Praktikum hat mir sehr gut gefallen und meine Aufgaben waren abwechslungsreich. Ich musste mich selbst Organisieren und um meine Aufgaben kümmern. Das Team hat mich sehr gut aufgenommen und es herrschte eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Ich möchte mich deshalb noch einmal für das Ermöglichen des Praktikums bedanken. 

Viele Grüße 

Julian